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am 2. Oktober

NR-Wahl: Grüne NÖ wollen garantiertes Haltbarkeitsdatum für Haushaltsgeräte

Die Redaktion - Mit Ulli Fischer aus St. Andrä-Wördern auf Platz 2 der Landesliste will Landeschefin Helga Krismer mit Hilfe der WählerInnen eine starke Frau für die Grünen Niederösterreich in den Nationalrat schicken. Fischers Steckenpferd: KonsumentInnenschutz.

Um den WählerInnen Grün wählen und Ulli Fischer als Kandidatin noch schmackhafter  zu machen, lud Helga Krismer, unsere Landessprecherin zu einer Pressekonferenz in den Feinkostladen Hauser in St. Andrä-Wördern.

„Im Feinkostladen Hauser wissen die KundInnen, die hier einkaufen, was sie bekommen: Nämlich gute Qualität aus der Region und Beratung. Konsumentenschutz braucht Transparenz, um mündige Entscheidungen zu ermöglichen, sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen, damit sich die Bürger wehren können. Konsumentenschutz ist fast immer David gegen Goliath. Ulli Fischer ist unser Garant dafür, dass Goliath mit Tricksereien nicht durch und David zu seinem Recht kommt“, so Helga Krismers einleitende Worte.

Es gibt Mindesthaltbarkeitsdaten auf Lebensmittel und Kosmetika – jetzt fordern die Grünen selbiges auch für Haushaltsgeräte. „ProduzentInnen sollen dazu verpflichtet werden, ihre Geräte mit einem Ablaufdatum zu versehen – und sie sollen dafür garantieren. Und: das Produkt soll so gestaltet sein, dass man es im Schadensfall reparieren kann. ProduzentInnen werden dazu angehalten, bessere Qualität zu liefern, KundInnen sind weniger verärgert, Billig-Produkte erscheinen weniger lukrativ und  es wäre eine Maßnahme für weniger Müll“, so Helga Krismer und Ulrike Fischer.

Ulrike Fischer weiß an welchen gesetzlichen Hebeln hierfür angesetzt werden muss: „Die Informationsplicht des Unternehmers an den Verbraucher im UWG ( Gesetz über den Unlauteren Wettbewerb) gehört ausgeweitet und die Gewährleistung für Elektrogeräte gehört verlängert. Es ist also ganz einfach umzusetzen“, so Fischer.

Die Forderung nach dem garantierten Haltbarkeitsdatum für Haushaltsgeräte ist aber nicht die einzige Maßnahme für stärkeren KonsumentInnenschutz, die Ulrike Fischer als Nationalratsabgeordnete setzen möchte: die Nationalrats-Kandidatin und Juristin fordert angesichts der Produktvielfalt Transparenz bei der Herkunft und den Inhaltsstoffen von Lebensmitteln und Kosmetika. „Saisonal, regional, pestizidfrei, fair trade, biologisch, gesund – Produkte sollten dahingehend erkennbar sein. Es gibt bereits Apps, die den Barcode scannen und Auskunft darüber geben, ob gewisse Produkte gesundheitlich bedenkliche Inhaltsstoffe oder Kosmetika toxische Stoffe beinhalten. Diese App kann man sich freiwillig downloaden. Ich will aber eine verpflichtende Kennzeichnung. Ein einfaches Ampelsystem wär dafür schon ausreichend. Niemand isst zB Erdäpfel, die mit Pestiziden behandelt wurden, wenn er es weiß. Und keine Mutter schmiert ihrem Kind giftige Sonnencreme auf die Haut, wenn die gefährlichen Inhaltsstoffe der Creme klar gekennzeichnet sind. Ich verlange also mehr Konsumentenschutz, der gleichzeitig ProduzentInnen in die Pflicht nimmt“, so die dreifache Mutter.

Mit Ulli Fischer bekommen die NiederösterreicherInnen eine Powerfrau, die sich mit Herz und Hirn für ihre Rechte als KonsumentInnen einsetzt. Ich bin überzeugt: sie ist die Richtige für diesen Job!“, so Landessprecherin Helga Krismer sicher.​

Pressekonferenz