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am 19. Mai

Grüner Vorstoß für mehr Rechtssicherheit für Dorf- und Hofläden

Die Redaktion - Initiative durch Niederösterreichs Nationalrätin Ulrike Fischer und Grüner Landessprecherin Helga Krismer soll Versorgung mit regionalen Lebensmitteln im ländlichen Raum stärken

„Es wird immer mehr im Internet gekauft. Diese Online-Plattformen sind nicht im nächsten Ort und schaffen Arbeitsplätze und leisten Abgaben, sondern sitzen in Luxemburg, in Irland usw. und saugen die Kaufkraft aus den Regionen ab. Das Gegenmodell mit hoher regionaler Wertschöpfung sind Dorf- und Hofläden. Diese Nahversorgung muss geschützt und ausgebaut werden. Leider hat Bundesministerin Köstinger (ÖVP) die notwendige Rechtssicherheit bis heute nicht geschafft und diese Läden mit Mehrwert für die Region unterliegen sogar der Gewerbeordnung“, begründen unsere Nationalrätin Ulrike Fischer und Grüne Landessprecherin Helga Krismer ihre Initiative ´Rechtssicherheit für Dorf- und Hofläden´ in Niederösterreich.  

Die Grünen erwarten sich morgen im NÖ Landtag Unterstützung aller Abgeordneten für umfassende gesetzliche Änderungen Richtung Bundesregierung, um dem ländlichen Raum zeitgemäße, unbürokratische Wertschöpfungsketten zu ermöglichen ohne voller Bürokratie der Gewerbeordnung. Zudem soll es mehr Rechtssicherheit bei den Öffnungszeiten von Selbstbedienungsläden geben.  

„Niederösterreich ist das größte Agrarland. Ländliche Nahversorgung ist die wichtige Tragsäule, die durch Rechtssicherheit auf Bundesebene abgesichert werden kann und Perspektiven schafft für erzeugende Betriebe und Abnehmer*innen. Durch einen Hofladen entsteht ein großer Mehrwert für eine Gemeinde in Niederösterreich. Die Nahversorgung wird mit hochwertigen, bäuerlichen Produkten der Region gesichert, auch für Menschen mit geringer Mobilität“, ergänzen Fischer und Krismer.

„Leider werden Hofläden noch immer Steine in den Weg gelegt. Dabei sichern sie eine lokale Versorgung mit kurzen Transportwegen, die CO2 und Verpackung sparen. Es braucht endlich entsprechende Rahmenbedingungen durch die Bundesministerinnen Köstinger und Schramböck für diese Form der Nahversorgung“, schließen Fischer und Krismer ab.