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am 13. November

Wir fordern das Top-Jugend-Ticket auch für Studierende!

Die Redaktion - Warum erhalten PolizeischülerInnen Top-Jugend-Ticket und Studierende nicht?

Das attraktive Angebot des Top-Jugend-Tickets für SchülerInnen, Lehrlinge, AbsolventInnen des freiwilligen Sozial- oder Umweltjahres und PolizeischülerInnen ist eine enorme finanzielle Erleichterung für junge Menschen. Dies wird von uns begrüßt. Leider sind jedoch Studierende in Niederösterreich weiterhin vom Top-Jugend-Ticket ausgeschlossen. In NÖ gibt es 21.000 Studierende, die bis zu 1.500€ für Öffis zahlen, um zu ihrem Studienort zu gelangen. Da Studierende meist über kein fixes Einkommen verfügen, beziehungsweise wenn sie nebenbei arbeiten, dies oft tun, um Miete und Lebensmittel bezahlen zu können, liegen diese hohen Kosten für öffentliche Verkehrsmittel schwer auf der ohnehin schon karg gefüllten Geldbörse der jungen Menschen.

Unser Bildungssprecher Georg Ecker dazu:

„Studierende in NÖ erhalten im Gegensatz zu PolizeischülerInnen (diese sind über 18 Jahre alt!) nicht das Top-Jugend-Ticket um 70 Euro, sondern bleiben auf ihren Fahrtkosten sitzen. Junge Menschen brauchen aber leistbare Mobilität. Die Grünen NÖ haben schon mehrmals im NÖ Landtag mittels Antrag auf diese fehlende Unterstützung der NÖ Studierende hingewiesen. Die ÖVP NÖ lehnt diese Ausdehnung der Tickets auf studierende Menschen ab und verweist auf den Bund, nimmt sich damit bewusst aus der Verantwortung“


In einer politischen Anfrage an Landesrat Schleritzko will unser Landtagsabgeordneter Georg Ecker nun wissen, warum die Studierenden im Gegensatz zu PolizeischülerInnen aus dem Kreis der Anspruchsberechtigten ausgeschlossen bleiben und ob das Land NÖ bereit ist, die Ausweitung finanziell mitzutragen. „Bis heute blockiert die Mehrheitspartei ÖVP NÖ diese wichtige Kostenübernahme und verweigert die Hilfestellung für junge studierende Menschen und ihren Familien. Der hohe Zuspruch beim Top-Jugendticket in Niederösterreich zeigt, dass junge Menschen einen erhöhten Bedarf an kostengünstiger Mobilität haben und dies muss auch für unsere Studierenden in Niederösterreich gelten“, gibt sich Georg Ecker kämpferisch.