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am 3. September

VP Niederösterreich ist und bleibt die Klimanheizer-Partei in Niederösterreich

Die Redaktion - Helga Krismer: Mikl-Leitner und ihre Partei sollen endlich ihre Blockadepolitik in der Mobilität aufgeben

Dem aktuellen NÖN Sommerinterview von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ist zu entnehmen, dass sie sich wie bisher gegen eine rasche Umsetzung des 365 Euro Öffi-Tickets für Niederösterreich ausspricht: „Weiterhin setzen die VP Niederösterreich und die Landeshauptfrau auf Projekte wie dritte Piste und Waldviertelautobahn, anstatt echte Klimaschutzpolitik zu machen und damit das 365 Euro Öffi-Ticket in unserem Bundesland einzuführen. Mikl-Leitner könnte jederzeit das 365 Euro = 1er Ticket in Niederösterreich umsetzen, die Pläne liegen in der Schublade, die Kosten könnten noch heuer im Herbst im Nachtragsbudget beschlossen werden", so unsere Landessprecherin Helga Krismer. 

Wien und Vorarlberg haben es vorgezeigt, es braucht hier keinen Bund, sondern nur eine willige VP Niederösterreich und eine Landeshauptfrau, die ihre Blockadepolitik aufgeben muss. Seit 2012 fordern die Grünen NÖ im Landtag laufend die Umsetzung des 365 Euro-Tickets und bekommen von der Mehrheitsfraktion VP immer dazu nur eine klare Ablehnung. Die Bundesregierung ist da viel weiter und hat sich zum 1-2-3 Ticket bekannt - ein Vorhaben, welches in unserem Bundesland noch nicht angekommen ist. 

Die Volkspartei scheint überhaupt in unserem Bundesland eine interessante Rolle zu spielen und putzt sich gerade in Verkehrsfragen weiterhin ihrer Verantwortlichkeit und eigenen Versäumnisse im öffentlichen Verkehr beim Bund ab. Man hat den Ausbau des öffentlichen Verkehrs jahrzehntelang verschlampt und steht jetzt vor einem Scherbenhaufen in Fragen der modernen Mobilität. Anscheinend hat die VP Angst vor zu vielen Öffi-Fahrenden und den Ausbau-Druck, der so ein 365 Euro Ticket bringen wird. In der Ostregion liegt nämlich ein durchschnittlicher Jahrespreis für ein Ticket bei 1.000-1.200 Euro. Das ist seit Jahren bekannt und anscheinend will die Landeshaupfrau keine Entlastung der PendlerInnen und verweigert damit echten Klimaschutz durch mehr öffentlichen Verkehr in unserem Bundesland“, schließt Krismer ab.