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am 19. Juli

Verschlechterungen für Waldviertler PendlerInnen mit neuem VOR Fahrplan

Die Redaktion - Mit dem neuen VOR-Fahrplan verschwinden für die Waldviertler PendlerInnen eine direkte Busverbindungen von z.B. Heidenreichstein, Waidhofen/Thaya oder Horn nach Gmünd.

Mit dem neuen VOR-Fahrplan verschwinden für die Waldviertler PendlerInnen eine direkte Busverbindungen von z.B. Heidenreichstein, Waidhofen/Thaya oder Horn nach Gmünd. Der neue VOR-Fahrplan sieht nun ein Umsteigen vom BUS auf die Bahn in Göpfritz/Wild vor, was grundsätzlich noch nicht das große Problem wäre, aber durch den neuen erhöhen sich die Fahrzeiten um bis zu 19 Minuten in eine Richtung und die Kosten für Wochenpendler steigen teilweise dramatisch an. So müssen Pendler aus Waidhofen/Thaya mit bis zu 810 € Mehrkosten pro Jahr rechnen, wenn sie wöchentlich nach Wien pendeln.

Bezirkssprecher Martin Litschauer aus Waidhofen/Thaya und Spitzenkandidat für die Nationalratswahl im Waldviertel fordert deshalb für die Niederösterreicher eine 365€-Ticket, "Wenn es die ÖVP schon nicht schafft ausreichend öffentlichen Verkehr in Niederösterreich anzubieten, dann sollen die Pendler wenigsten vernünftige Ticketpreise haben. Immer mehr Waldviertler können sich das Auto nicht leisten und haben gleichzeitig kein ausreichendes Angebot bei den Öffis, sie werden von der ÖVP in ihrer Mobilität eingeschränkt".

Manfred Stattler, Bezirkssprecher in Gmünd stellt dazu fest, dass es vor allem am Freitag und am Wochenende an Angeboten fehlt, "Wer am Freitag nicht spätestens um 18:18 Uhr im Zug ins Waldviertel sitzt, kann weder Waidhofen/Thaya noch Heidenreichstein mit den öffentlichen Verkehrsmitteln mehr erreichen. Das ist kein vernünftiges Angebot für die Waldviertler Bevölkerung".

Landtagsabgeordnete Silvia Moser aus Zwettl fordert den Ausbau der Franz-Josef-Bahn, "Wir müssen die Bahn durch das Waldviertel schneller machen und Internationale Verbindungen, z.B. nach Budweis, einführen, damit die Bahn das Rückrat für den öffentlichen Verkehr im Waldviertel sein kein. Aber auch der Ausbau in Horn ist überfällig, die Bezirkshauptstädte sollen direkt mit Regionalzügen verbunden sein und damit ein Grundnetz für den öffentlichen Verkehr schaffen. Es ist ärgerlich, dass die Franz-Josef-Bahn im letzten Öffi-Packet nicht vorkommt.“

v.l.n.r. Silvia Moser, Martin Litschauer und Manfred Stattler