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am 19. September

Reaktivierung der Donauuferbahn - ÖVP und FPÖ lehnen Antrag ab

Die Redaktion - Helga Krismer: „ÖVP und FPÖ lehnen Grünen Antrag ab - der öffentliche Verkehr in Niederösterreich wird weiterhin ausgehungert“

„Die Donau hört nicht in Weins auf und beginnt wieder in Emmersdorf. Mit dem Ende der Bahn im Weltkulturerbe sind Orte und Betriebe in Leiben, Klein-Pöchlarn und Persenbeug touristisch und verkehrspolitisch von der Infrastruktur Bahn abgeschnitten,“ meint unsere Landessprecherin Helga Krismer zu der Auflassung des Betriebes der Donauuferbahn zwischen Emmersdorf und Weins. Durch die Unterbrechung der Strecke geht eine direkte Verbindung zwischen Linz und Wien verloren. Zahlreiche Initiativen haben sich formiert und den Stopp des Auflassungsverfahrens gefordert, das mit Ende 2019 abgeschlossen sein soll.

Die Reaktivierung der gesamten Strecke zwischen Krems und St. Valentin hätte viele Vorteile für die gesamte Region – sie würde nicht nur den saisonalen Tourismus ankurbeln sondern auch die Mobilität der PendlerInnen erheblich verbessern“, argumentiert Krismer. „Daher haben wir Grüne die Landesregierung in der heutigen Landtagssitzung aufgefordert, den Auflassungsbescheid für die Bahntrasse der Donauuferbahn zurückzuziehen, interessierten BetreiberInnen die größtmögliche Unterstützung zu gewähren und die gesamte Strecke der Donauuferbahn zu einer modernen Bahnlinie auszubauen und somit für den Personen- und Güterverkehr zu attraktivieren.“


Der heutige Grüne Antrag wurde von ÖVP und FPÖ jedoch abgelehnt. „Für klimafeindliche Straßenprojekte wie die Waldviertelautobahn (5 Mrd Euro!) ist stets genug Geld vorhanden, aber der öffentliche Verkehr in Niederösterreich wird weiterhin ausgehungert,“ schließt Krismer.