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am 13. Juni

Öffentlicher Verkehr und Mobilität für Jugendliche weiterhin Stiefkinder im NÖ Landtag

Die Redaktion - ÖVP NÖ bleibt bei Ihrem NEIN zu einem 365 Euro Öffi-Ticket und lehnt auch Öffi-Unterstützung für Jugendliche ab

Seit vielen Jahren fordern wir ein 365 Euro-Öffi Ticket in unserem Bundesland analog dessen Erfolg in anderen Bundesländern. „Niederösterreich nimmt ohnehin einen traurigen Spitzenplatz betreffend Autofahrerkilometer pro Tag ein. Der Autoverkehr heizt die Klimakatastrophe in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr an und die Mehrheitspartei kennt nur Waldviertelautobahn und weitere Straßenprojekte wie die S34. Lieber werden Schienen in unserem Bundesland rausgerissen anstatt eine Öffi-Offensive zu starten“, so unsere Landes- und Verkehrssprecherin Helga Krismer. Mit einem 365 Euro-Öffi Jahresticket ist der Anreiz gegeben vom spritpreisteuren, ressourcenverschwendenden und umweltzerstörenden Individualverkehr, der als Hauptverursacher für klimaschädliches CO2 gilt, auf die Benutzung bereits vorhandener öffentlicher Verkehrsmittel umzusteigen. In Niederösterreich bleibt aber durch die Ablehnung durch die ÖVP weiterhin der öffentliche Verkehr für jung und alt auf der Strecke und damit Stiefkind.

Das zeigt auch der zweite abgelehnte Grüne Antrag für ein Festhalten an der „Gültigkeit des ÖBB-Sommertickets für Jugendliche weiterhin für den gesamte Ferienzeit“. Auch hier lässt die ÖVP NÖ die jungen Menschen im Stich. Anlass für den Grünen Antrag ist das Vorgehen der ÖBB, das Sommerticket für junge Menschen unter 26 Jahre nur mehr für 30 Tage und nicht mehr für Juli und August gültig zu machen.

Jugendsprecher und Landtagsabgeordneter Georg Ecker: „Dies ist ein Schlag ins Gesicht der jungen Generation, die sich vehement gegen die Klimakatastrophe und für ihre Zukunft einsetzt. Klimafreundliche und Generationenfreundliche Verkehrspolitik schaut anders aus und anstatt öffentlicher Verkehrsmittel für junge Menschen so attraktiv wie möglich zu machen, wird vom Landtag die ÖBB Preiserhöhung einfach so zur Kenntnis genommen“.

Damit bleibt die ÖVP NÖ weiterhin auf der Spur der Klimaanheizer und verweigert eine Verkehrspolitik, die in Zeiten der Klimakatastrophe allen Generationen und unserer Umwelt helfen würde.