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am 26. März

Am öffentlichen Verkehr darf nicht gespart werden!

Die Redaktion - Immer wieder wird die Bahnmodernisierung der Strecke zwischen Herzogenburg und Krems verschoben. Nun spricht die Bundesregierung sogar von einer möglichen Streichung des Projektes. Für uns ist das der Schildbürgerstreich des Monats März.

In Niederösterreich soll laut Entwurf des ÖBB-Rahmenplans in den kommenden sechs Jahren der Rotstift mit 266 Millionen Euro angesetzt werden. Für uns ist so ein Sparstift absolut der falsche Weg. Die schwarz-blaue Bundesregierung zeigt am Beispiel der Verschiebung der Bahnmodernisierung und Elektrifizierung der Bahnstrecke Herzogenburg - Krems das verkehrs- und umweltpolitische falsche Signal. Unsere Klubobfrau Helga Krismer meint dazu:

„Seit Jahren wird den PendlerInnen auf der Strecke St. Pölten-Krems der Ausbau der Bahn versprochen, nun wird über eine Verschiebung oder sogar im schlimmsten Fall eine totale Streichung durch die Bundesregierung diskutiert. Bahnlinien sind das Rückgrat der Regionen und müssen attraktiv und modern sein, denn sie bringen einen Entwicklungsschub für das Umland. Daher fordere ich den sofortigen Ausbau und Elektrifizierung dieser Bahnstrecke, alles andere ist ein Schildbürgerstreich“

Gerade für die Bewerbung der Kulturhauptstadt St. Pölten 2024 ist es für uns unabdingbar, dass es eine moderne Öffi-Verbindung nach in die Kulturstadt Krems geben muss. „In Zeiten der Klimakrise ist es höchste Eisenbahn, in den öffentlichen Verkehr zu investieren. Landeshauptfrau Mikl-Leitner redet in Sonntagreden gerne von der Bahn und sieht tatenlos zu, wie ihre schwarz-blaue Bundesregierung Niederösterreich aufs Abstellgleis bei wichtigen Projekten stellt “, so Helga Krismer abschließend.

Setzen sich für die Modernisierung der Bahnstrecke Herzogenburg - Krems ein: v.l.n.r. Karl Nutz, Notburga Schaupp, Helga Krismer, Franz Gerstbauer, Horst Egger
Zum Artikel der NÖN vom 26.03.2018