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am 21. November

Unmut und Sorge der Bevölkerung wegen italienischer Müllentsorgung muss ernst genommen werden

Die Redaktion - Wir fordern umfassende Prüfung und Stopp des italienischen Mülltransportes nach Niederösterreich

7000 Tonnen Hausmüll, die seit Jahren in einer Mülldeponie im süditalienischen Battipaglia nahe Saerno lagen, sollen nun in Niederösterreich entsorgt werden. Dieser Hausmüll wird mit über 300 LKW Fahrten zu je 24 Tonnen Müll durch Österreich nach Hainfeld transportiert. Unsere Landessprecherin Helga Krismer teilt den Unmut und die Sorgen der Bevölkerung Österreichs über derartige Mülltransporte durch unser Land: „Abgesehen von der Belastung durch den LKW Verkehr können die Inhalte des italienischen Mülls auch Schadstoffe enthalten, die die Umwelt schwer belasten.“

Wir fordern in unserem Antrag die Landesregierung auf, so wohl die Interessen des Umwelt- und Grundwasserschutzes wie auch die Interessen der betroffenen Bevölkerung umfassend zu bewerten und falls möglich den Stopp nach Niederösterreich.

„Müll ist ein Riesengeschäft. Hausmüll muss in der EU zu 60% wiederverwendet oder recycelt werden. Man sieht, was passiert, wenn Gemeinden bzw. Regionen unfähig sind, Hausmüll zu entsorgen. Womöglich legen dort mafiöse Strukturen das System lahm. Die EU ist gefordert, Abfall nicht quer durch Europa transportieren zu lassen. Hier hat der freie Warenverkehr eine Grenze überschritten! Die EU-Länder sollen auch in die Pflicht genommen werden, dass der Mülltourismus ein Ende hat und die Entsorgung in den Verursacherländer stattfindet“, so Helga Krismer

Unser Antrag zum Down­loaden