Bezirkegruene.at
Navigation:
am 6. September

Mönichkirchen: Helga Krismer stellt Anfragen an Pernkopf und Bohuslav

Die Redaktion - Mönichkirchen: Helga Krismer stellt Anfragen an Pernkopf und Bohuslav

Der lange Kampf der Bürgerinitiative „Unser Mönichkirchen“ für den Erhalt eines 1,2 Hektar großen Waldstückes, das einem Parkplatzbau zum Opfer fallen soll, scheint endgültig verloren. Obwohl in Zeiten der Klimakatastrophe ein gesunder Wald und Boden höchsten Stellenwert haben sollten, entschied man seitens des Landes NÖ, dem Wunsch der Betreibergesellschaft „Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee GmbH“ nachzugeben und einen weiteren Parkplatz für Gäste des ohnehin bereits am Limit betriebenen Schigebietes zu bewilligen. Unsere Landessprecherin Helga Krismer hat seit Längerem gemeinsam mit der örtlichen Bürgerinitiative versucht, den Wald zu erhalten. Und nun werden Gerüchte laut, die den bisher kaum nachvollziehbaren Parkplatzausbau in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen. Vermeintlich steckt hinter dem Projekt ein Riesenausbau des Schi- und Sommererlebnisgebietes.

„Droht jetzt wirklich ein massiver Ausbau des Schi- und Sommererlebnisgebietes Mönichkirchen-Mariensee? Warum war überhaupt eine klimaverträglichere und kostengünstigere Variante kein Thema? Wenn die Gerüchte stimmen, würde der Luftkurort Mönichkirchen und die gesamte Region ihren Charakter verlieren. Die Naturzerstörung und die Beeinträchtigungen des angrenzenden Natura 2000 Gebietes fielen dem weiteren schnellen Profit zum Opfer. Dies gilt es zu verhindern und rechtzeitig davon informiert zu sein. Deshalb stelle ich nun gleich lautende Anfragen an Landeshauptfraustellvertreter Pernkopf und Landesrätin Bohuslav und fordere rasche Aufklärung über die weiteren Pläne. Was bedeutet das für den Charakter der Region und den Erhalt der Natur, insbesondere im Hinblick auf die Klimakatastrophe? Steht vielleicht ein weiterer Wald vor der Rodung? Fragen über Fragen, die Bewohner*innen von Mönichkirchen brauchen Klarheit und haben schon einmal einen Kampf um ihre unmittelbare Umwelt verloren“, schließt Helga Krismer.