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am 5. Mai

MOCAP 15 in NÖ: Grüner Appell an REWE, SPAR, McDonalds und Burger King

Die Redaktion - Helga Krismer: „Im Sinne der KonsumentInnen bitte keine Kartoffel kaufen, die mit dem Gift in Berührung kamen!“

„Kein Gift in unser Essen“ – das fordern wir seit dem Bekanntwerden, dass aktuell das Pestizid „MOCAP 15“ in Niederösterreich zur Anwendung gelangt.

Dieses Gift wird beim Kartoffelanbau zur Schädlingsbekämpfung gegen den Drahtwurm eingesetzt. Aufgrund des hoch toxischen Wirkstoffs Ethoprophos ist „MOCAP 15“ in Deutschland, der Schweiz und Österreich eigentlich längst verboten.

Durch eine sogenannte Notfallzulassung auf Grund einer Verordnung (Nr. 1107/2009) wird das Mittel noch bis zum 14. Juni 2017 in Niederösterreich und 3 weiteren Bundesländern zur Anwendung gebracht.

„Die Liste der Gefahren, die MOCAP15 für Mensch, Tier und Umwelt mit sich bringt ist lang und beunruhigend. MOCAP15 ist giftig für Mensch und Tier – es besteht bereits beim Einbringen in den Boden Lebensgefahr bei Hautkontakt. Das Gift gefährdet Gewässer, tötet Bienen und Regenwürmer. Rückstände des Gifts können auch in der Schale der Erdäpfel nachgewiesen werden“, weiß Helga Krismer, unsere Landessprecherin. 

Für uns rechtfertigt nichts den Einsatz eines derart giftigen Mittels, das die Gesundheit von Mensch und Tier bedroht.

Helga Krismer appelliert jetzt an Supermärkte und Fastfoodketten: „Im Sinne der KonsumentInnen – bitte achten sie im Herbst beim Einkauf darauf, dass keine Kartoffel in Umlauf kommen oder verarbeitet werden, die mit MOCAP 15 behandelt wurden. Kaufen Sie von Bauern und Bäuerinnen, die auf den Einsatz von Gift verzichten. Belohnen Sie sie dafür. Die KonsumentInnen verlassen sich auf Sie!“

Mit einer Petition wollen wir den Gifteinsatz in NÖ stoppen.

Aktuell zählt die Petition 1.600 UnterstützerInnen