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am 14. März

Klimapolitisches Engagement von SchülerInnen gehört unterstützt!

Die Redaktion - Bildungssprecher Georg Ecker fordert ein klares Statement der NÖ Bildungsdirektion, dass SchülerInnen nicht für deren klimapolitisches Engagement bestraft werden

In einem entsprechenden Erlass (siehe unten) teilte die Bildungsdirektion mit Bildungsdirektor Johann Heuras allen Schulen mit, dass die Teilnahme an Schulstreiks das Fernbleiben vom Unterricht nicht rechtfertigen würde. Unser Bildungssprecher Georg Ecker kritisiert die Vorgehensweise des Bildungsdirektors von NÖ scharf:

„Viele Schülerinnen und Schüler aus Niederösterreich folgen dem Beispiel der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg. Jeden Freitag demonstriert sie für einen besseren Klimaschutz. Hier treten die Schülerinnen und Schüler für die Umwelt, für ihre Zukunft ein und nützen ihr demokratisches Recht auf ein wichtiges Anliegen hinzuweisen.“ 


Die Bildungsdirektion versucht nun, dieses Engagement mit einem Erlass zu unterbinden und findet den Streik unzulässig. Drohen damit den Schülerinnen und Schülern sogar Bestrafung oder negative Auswirkungen, wenn sie sich für ihre Anliegen einsetzen? „Jahrelang spricht man von einer Politikverdrossenheit der Jugend, von mangelnden Engagement für ihre Anliegen und nun wird mittels Brief an allen Schulen genau dieses Verhalten wieder unterbunden?“, kritisiert Ecker.

Wir fordern daher von der NÖ Bildungsdirektion Unterstützung der SchülerInnen für ihren Kampf im Klimaschutz und die Garantie für alle Schülerinnen und Schüler, die für ihre Zukunft demonstrieren, dass keine Bestrafung droht. „Klimapolitisches Engagement gehört unterstützt – die SchülerInnen dürfen auf keinen Fall für ihren Einsatz bestraft werden!“, fordert Georg Ecker abschließend.

Erlass der NÖ Bildungsdirektion