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am 11. April

Helga Krismer: Stoppt die Langstrecken-Kälbertransporte!

Die Redaktion - ÖVP NÖ verschließt immer noch die Augen vor dem Tierleid auf Niederösterreichs Straßen

Jährlich werden ca. 80.000 Rinder aus Niederösterreich exportiert. Ein großer Anteil davon sind Kälber, die in der Regel nur 15 Tage alt sind und für die die langen Transporte großes Leid bedeuten. „Immer wieder ist von qualvollen Tiertransporten zu lesen, bei denen gesetzliche Bestimmungen nicht eingehalten werden. Wir brauchen endlich stärkere Kontrollen und das Aus für Langstrecken-Transporte!“, fordert unsere Landes- und Tierschutzsprecherin Helga Krismer.

Dass trotz des hohen Rinder-Exportes noch immer große Mengen an Kalbfleisch (z.B. aus den Niederlanden) nach Österreich importiert werden liegt daran, dass einerseits das Mästen der Kälber im Ausland billiger ist und andererseits die Inlands-Nachfrage nach „weißem“ Kalbfleisch steigt, da dieses fälschlicherweise als „hochwertiger“ eingestuft wird. Fakt ist jedoch, dass die „weiße“ Farbe des ausländischen Kalbfleischs auf den massiven Eisenmangel der Tiere hinweist, im Gegensatz zum inländischen Fleisch mit zartrosa Färbung.

„Die Landesregierung NÖ verschließt immer noch ihre Augen vor dem unfassbaren Tierleid, das auf unseren Straßen stattfindet. In Vorarlberg verweigern bereits Amtstierärzte Tiertransporte nach Italien, wenn es Indizien gibt, dass Italien nicht der letzte Bestimmungsort ist, und in Salzburg werden auf der Landes-Homepage Informationen und Transparenz zu Tiertransporten angeboten. Währenddessen lehnt in Niederösterreich die ÖVP unseren Antrag für stärkere Kontrollen, mehr Transparenz und den Stopp von Langstrecken-Tiertransporten ab und lassen die Tiere weiterhin leiden.“, zeigt sich Helga Krismer vom Abstimmungsverhalten im NÖ Landtag enttäuscht.

Der Antrag zum Down­load