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am 19. April 2012

Grüne Demo gegen AKW in Gmünd

- Christiane Brunner und Elisabeth Kerschbaum sammeln mit grünen AktivistInnen Unterschriften für den Atomausstieg.

Während SPÖ und FPÖ Unterschriften gegen etwas sammeln, das noch gar nicht existiert, verdeutlichen die Grünen einmal mehr, worum es derzeit wirklich geht: „Um Abschalten – Jetzt!“, macht die Umweltsprecherin der Grünen im Parlament, Christiane Brunner deutlich. „Temelin ist nur 60 Kilometer Luftlinie von Gmünd entfernt. Es braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, was ein Supergau wie Tschernobyl oder Fukushima für Niederösterreich bedeuten würde. Die einzige Sicherheitsgarantie ist daher Abschalten“, erklärt Brunner weiter.

„Abschalten ist auch die einzige Lösung für das Atommüllproblem, nachdem es kein sicheres Endlager gibt, darf dieser Müll erst gar nicht erzeugt werden“, führt die Grüne Umweltsprecherin im Parlament aus.​

Bilder Anti-Atom-Aktion

Stadtplatz Gmünd

Gemeinsam mit der niederösterreichischen Anti-Atomsprecherin, Bundesrätin Elisabeth Kerschbaum, und AktivistInnen der Grünen Niederösterreich demonstrierte Brunner gegen die grenznahen Akw und sammelte weiter fleißig Unterschriften für den Atomausstieg. www.atomausstieg.at


„Für einen Atomausstieg sind aber vor allem Investitionen in erneuerbare Energie notwendig und da hat auch Österreich seine Hausaufgaben zu machen. Um glaubhafte Anti-Atompolitik machen zu können, muss Österreich die Atomstromimporte auf Null reduzieren. Dazu braucht es mehr Energieeffizienz und ein Ökostromgesetz, das seine Namen verdient. Der jetzige Entwurf von Wirtschaftsminister Mitterlehner ist hingegen wieder eine Vollbremsung und öffnet Atomstromimporten Tür und Tor. Die Ökostromverhandlungen bis zum Sommer werden die Nagelprobe für die Bundesregierung in Sachen Energiewende und glaubhafte Anti-Atompolitik sein. Die Ökobranche in Österreich darf nicht weiter blockiert werden“, fordern die Grünen.​