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am 18. März

Sarah Wiener: „Eine nachhaltige Land­wirt­schaft ist möglich“

Die Redaktion - Die neu gewählte EU-Kandidatin der Grünen diskutierte mit Grünen Bezirksvertreter*innen über gesunde Ernährung und Landwirtschaftspolitik

„Die Ernährungsfrage hängt mit Klimaschutz, Artenvielfalt und Wasserschutz unmittelbar zusammen“, sagt die am vergangenen Wochenende auf Platz 2 der Grünen EU-Liste gewählte Sarah Wiener im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung mit Grünen Bezirksvertreter*innen aus ganz Niederösterreich. Sie möchte sich mit ihrer Kandidatur für eine nachhaltige Landwirtschaft auf europäischer Ebene einsetzen. 

„Zu glauben, dass wir als einzige gesund bleiben werden in einer kranken Umwelt wird sich nicht ausgehen“, sagt Wiener. Fehlender Umweltschutz würde daher auf alle Menschen und Tiere negative Auswirkungen haben, insbesondere auch auf künftige Generationen. Wiener, die selbst auch als Bäuerin tätig ist, möchte dabei vor allem die Politik in die Pflicht nehmen und ist überzeugt, dass Änderungen möglich sind. „Ich habe meinen Betrieb auf nachhaltige Landwirtschaft umgestellt und weiß daher, dass das ökologisch und auch ökonomisch möglich ist“, sagt Wiener.

Unsere Landessprecherin Helga Krismer begrüßt die Kandidatur Sarah Wieners: „Die Landwirtschaftspolitik der Europäischen Union gehört dringend reformiert. Ich möchte eine Landwirtschaftspolitik, mit der unsere Böden nicht vergiftet werden, Bienen geschützt werden und der Mensch gesund leben kann. Sarah Wiener wird im EU-Parlament eine starke und kompetente Stimme für gesunde Ernährung und nachhaltige Landwirtschaft sein“.

Sarah Wiener (rechts) mit Landessprecherin Helga Krismer und Landtagsabgeordnetem Georg Ecker