Bezirkegruene.at
Navigation:
am 4. Dezember

Grüner Aufschrei erzielt Erfolg: Kein kontaminiertes Heu in NÖ!

Die Redaktion - Unsere Klubobfrau Helga Krismer fordert: „Keine Ablagerung ohne vorherige Prüfung der Folgen!“

2014 platzte im Kärntner Görtschitztal der Hexachlorbenzol (HCB) Skandal. In landwirtschaftlichen Betrieben waren Milch und Futtermittel (Gras und Heu) mit HCB belastet. Dies wurde jedoch erst nach Monaten bekannt. Es folgten Kontrollen, Blutproben und der Abtransport – und zwar u.a. nach Niederösterreich. 

GEHEIME LAGERUNG IN NÖ​

Kurier und Österreich berichteten am 04. Dezember 2017, dass das Görtschitztal bald frei vom HCB-Gift-Heu sein wird. 12.000 dort noch gelagerte Heuballen müssen in den kommenden Wochen abgeholt und entsorgt werden. Und das sollte teilweise in Niederösterreich passieren, ​wo die belasteten Heuballen kompostiert werden sollten. An welchem Ort genau wurde nicht verraten.

WO IST DAS VERSEUCHTE HEU? ​

Für unsere Landeschefin und Klubobfrau Helga Krismer war das ein unhaltbarer Zustand. „Uns allen ist dieser Umweltskandal noch bestens in Erinnerung. Die gesundheitlichen Folgen für die Konsumentinnen und Konsumenten sind bis heute nicht geklärt. Daher ist es völlig inakzeptabel die Bevölkerung über die Lagerstätte im Unklaren zu lassen!“, schlägt sie sofort Alarm.

Helga Krismer fordert vom zuständigen LR Dr. Stephan Pernkopf und von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner Transparenz und Information.

„Bevor wir die Folgen für die Bevölkerung nicht kennen, darf es für dieses Umweltgift keinen Platz in Niederösterreich geben!“ - lautet ihr Appell.


GRÜNER PROTEST ERZIELT ERFOLG

Nach Helga Krsimers Forderung an Landesrat Stephan Pernkopf rudert dieser einen Tag später (am 05. Dezember 2017) zurück und gibt bekannt, dass es für kontaminierte Heuballen keinen Platz in Niederösterreich geben werde.​

Für uns Grüne Niederösterreich und unsere Klubobfrau Helga Krismer ist das ein großer Erfolg und ein sichtbares Zeichen dafür, dass „das sofortige Reagieren und Aufzeigen von Missständen in Niederösterreich letztendlich Erfolg bringt!“