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am 13. Dezember 2017

Schweineskandal in NÖ: Unfassbare Zustände in Ställen?

Die Redaktion - Der Verein gegen Tierfabriken (VGT) berichtet: In einem Schweinemastbetrieb in NÖ sollen Schweine durchgehend in absoluter Dunkelheit und schlechtesten Bedingungen gehalten werden. Ärger und Entsetzen bei Helga Krismer – es müssen sofortige Maßnahmen zum Schutz der Tiere eingeleitet werden!

(Anm.: Das Vorschaubild dieses Artikels ist lediglich ein Beispielfoto. Bildquelle: iStock, agnormark)

In einem Schweinemastbetrieb nahe Böheimkirchen sollen Schweine zu unfassbaren Zuständen gehalten werden, das deckt der Verein gegen Tierfabriken (VGT)​ auf. Die Tiere würden in vollkommener Dunkelheit "dahinvegetieren" und sich aufgrund dessen selbst schlimme Verletzungen zufügen.

„Die auf der Homepage des Verein gegen Tierfabriken (VGT) veröffentlichen Bilder eines Schweinebetriebes in Niederösterreich sind entsetzlich! Unfassbar, dass es so etwas in Niederösterreich 2017 noch gibt. Ich verlange das Einleiten sofortiger Maßnahmen zum Schutz der Schweine und Bearbeitung der offensichtlichen Missstände“, fordert unsere Klubobfrau Helga Krismer, die promovierte Tierärztin ist, eindringlich.

Für sie sind viele Fragen offen, die sie hiermit an Landesrat Stephan Pernkopf stellt: „Ist der Betrieb ein AMA-Gütesiegelbetrieb? Ist der Betrieb einer im Tiergesundheitsdienst NÖ? Wie kann es passieren, dass Schweine permanent in Dunkelheit leben müssen, ohne, dass es behördlich jemand mitbekommt?“ Wir fragen uns, wie oft Kontrollen des Betriebes stattfanden und wie genau diese durchgeführt wurden.

Eingedenk der hohen Erwartungen der KonsumentInnen und eines bundesweiten Tierschutzgesetzes muss dieser Vorfall in Niederösterreich zu einem Umdenken der behördlichen Vorgehensweise der ÖVP führen. „Ich höre ja öfter, dass bei den Bezirkshauptmannschaften mit Eingaben salopp umgegangen wird. Das Ziel muss sein, dass in Niederösterreich Betriebe 100% tierartengerecht arbeiten. Dann schmeckt es allen besser!“


ARTIKEL ZUR CAUSA

Zum Artikel des VGT vom 13.12.2017. Achtung: Beinhaltet entsetzliche Fotos von Tieren
Zum Artikel des ORF vom 13.12.2017