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am 30. März 2015

Schildbürgerstreich März: Staubwolke von 270 LKW/ Tag wegen Semmeringbasistunnel in Sollenau

Die Redaktion - Krismer: Für BürgerInnen muss verträglichere Variante ohne LKW gefunden werden

Schildbürgerstreich März - Semmeringbasistunnel
v.l.n.r.: Elisabeth Gasser, Maria Gasser, Helga Krismer, Franz Spalek, Maximilian Neukirchner

2,2 Millionen Tonnen Aushubmaterial aus dem Semmeringbasistunnelbau sollen nördlich von Sollenau an einem zu errichtenden Verladebahnhof direkt an der B17 entladen werden. 

„Dies ist die schlechteste Variante. Der Feinstaub vom Ladegut und den 270 LKW pro Tag ist nicht im Sinne der Ausschreibung. Die ÖBB möchte eine reine Variante per Zug vom Semmering bis zum Endpunkt. Das wird mit dieser geplanten Variante nicht geschafft, da hier LKW für die letzten vier Kilometer bis zu den zu verfüllenden Kiesgruben von Wopfinger benötigt werden. Für die BürgerInnen und mich ein Schildbürgerstreich.“, so die Grüne Klubobfrau Helga Krismer. 

Bei dem heutigen Lokalaugenschein mit BürgerInnen aus Sollenau und Schönau an der Triesting kristallisiert sich heraus, dass die Gemeinde Schönau und das Land Niederösterreich als Eigentümer der für den Verladebahnhof notwendigen Grundstücke eine Nachdenkphase einläuten können. Für Helga Krismer handelt es sich hier um eine überregionale Angelegenheit und sie bemüht sich, ihre Kollegen von ÖVP und SPÖ an einen Tisch zu bekommen. Das Ziel muss der Erhalt der Lebensqualität der BürgerInnen sein. Und die Wirtschaftlichkeit für das Unternehmen Wopfinger ist mit einer reinen Zugvariante in Eggendorf auch besser. 

Wir küren monatlich den NÖ Schildbürgerstreich. Heute fiel diese Wahl auf den geplanten Verladebahnhof für Aushubmaterial aus den Semmeringbasistunnelbau bei Sollenau.