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am 3. September

Neuorganisation Rettungswesen in NÖ wird zu Recht von den Betroffenen kritisiert

Die Redaktion - Grüne NÖ fühlen sich in ihrer Gesetzes-Ablehnung bestätigt und befürchten Leistungskürzungen in Zeiten der Pandemie

Im Juli wurde im NÖ Landtag die Neuaufstellung des NÖ Rettungswesen mit viel PR beschlossen. Als einzige Fraktion im Landtag haben die Grünen NÖ diesen Gesetzesentwurf abgelehnt. Unsere Landessprecherin Helga Krismer: „Wir hatten schon damals den Eindruck, dass die Bezirksorganisationen der Rettungseinrichtungen in unserem Bundesland nicht überzeugt sind und eine ablehnende Haltung haben. Unsere Befürchtungen, dass mit dieser Reform es zu Leistungskürzungen bei den PatientInnen kommt, wurden ignoriert und das Gesetz von den anderen Fraktionen durchgewunken. Nun können wir die aktuelle Katerstimmung bei der Basis der Rettungseinrichtungen nicht verstehen. Wurde da zu wenig mit den betroffenen Personen und den Gremien gesprochen? Uns kam auch komisch vor, dass ASBÖ Bundessekretär Reinhard Hundsmüller für den Samariterbund in NÖ alles mitträgt.“

Für die Grünen NÖ ist diese Reform der falsche Weg und bedeutet in der Praxis, dass es zu Einsparungen u.a. bei den Rettungsautos kommen wird. Weniger Fahrzeuge, bedeuten auch weniger Leistungen für die PatientInnen und damit werden die Krankentransporte auf den Rücken der PatientInnen kaputtgespart.

„Das Rettungswesen in Niederösterreich wird mit dieser Reform nicht billiger, sondern leistet weniger. In Zeiten einer Pandemie ein komisches Signal, dass bei Rettungsautos und der Gesundheit der Menschen gespart wird“, schließt Helga Krismer ab.