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am 23. Jänner

Wir erneuern unsere Forderung nach einem Verbot von „einarmigen Banditen“

Die Redaktion - Das „Kleine Glückspiel“ produziert in Niederösterreich potentielle Täter

Den Medienberichten zufolge war der aktuelle Täter in Tulln spielsüchtig.

Unsere  Landessprecherin Helga Krismer erneuert deshalb ihre langjährige Forderung nach einem Verbot von „einarmigen Banditen“: Die Hoffnung auf das schnelle Geld lockt viele Menschen in die Suchtfalle. Diese Hoffnung und letztendlich die Sucht der Menschen bringt mächtigen Konzernen großen Profit und produziert potentielle Täter u.a. auch im Gewaltbereich. Die Menschen können dem Drang zu spielen kaum widerstehen, obwohl dadurch ein erheblicher Leidensdruck für sich und ihre Familien entsteht. Diese Folgen des Glücksspiels gehen daher über einen finanziellen Ruin hinaus. Die Menschen fühlen sich massiv ohnmächtig, haben Schuldgefühle, verlieren ihren Selbstwert und sind unzufrieden mit sich und dem Leben. Dabei kommt es auch zu Gewaltausbrüchen. Ein pathologisches Glücksspiel ist eine schwere Erkrankung. Deshalb gehören in Niederösterreich diese einarmigen Banditen und das kleine Glücksspiel verboten.“

Das sogenannten „Kleine Glücksspiel“ - dem in zahlreichen Automatenlokalen gefrönt wurde - ist in Wien bereits seit einigen Jahren Geschichte. Wir fordern nun erneut anlässlich des Täters in Tulln auch in Niederösterreich eine ähnliche und rasche Vorgangsweise. In Niederösterreich ist das Kleine Glücksspiel nämlich nach wie vor erlaubt.

„Eines steht fest: Die Spielsucht zerstört tausende Familien und verursacht Kriminalität. Daher gehören derartige einarmigen Banditen und ähnliches in ganz Österreich und damit auch in Niederösterreich zu Schutz der Familien verboten. Ein Verbot von dieser süchtig machenden Einrichtungen würde die Prävention von Gewaltverbrechen unterstützen. Die Mehrheitspartei d.h. die ÖVP Niederösterreich könnte hier entsprechende Schritte im Landtag setzen“, schließt Helga Krismer ab.