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am 17. Juni

Schwarz-Blau lehnen Frauengesundheits-Beratungsstellen in NÖ ab

- Schwarz-Blau verweigern ein Mehrangebot für die Gesundheit der Frauen in allen Lebensphasen

Verschiedene Belastungsfaktoren wie Leistungsdruck, Armutsgefährdung, Probleme bei Schwangerschaft und nach Geburten, soziale Ausgrenzung und Gewalterfahrungen haben schwere Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit von Frauen und Mädchen. Die Frauengesundheitsberatung soll einen niederschwelligen Zugang zu Beratung und Unterstützung bieten, die von Ärzt*innen und Landeskliniken nicht angeboten werden. Jede Frau kann das in manchen Situationen ihres Lebens brauchen”, so Silvia Moser.

Bereits 1995 haben sich Frauengesundheitszentren aus sieben Bundesländern zum Netzwerk Österreichischer Frauengesundheit zusammengeschlossen. In Niederösterreich gibt es dieses spezielle Angebot bisher nicht. Deshalb fordert LAbg. Silvia Moser in der heutigen Landtagssitzung, endlich auch in NÖ für die Frauengesundheit aktiv zu werden.

„Die Pandemie und die schrecklichen Femizide haben deutlich den Bedarf an diesem zusätzlichen Angebot aufgezeigt. Um in Niederösterreich möglichst viele Frauen zu erreichen, fordern wir, die Gesundheitsberatung als eigenes Projekt bei allen Frauenberatungsstellen zu etablieren. Wir wollen das Bewusstsein für frauenspezifische Gesundheitsthemen stärken und die Mädchen und Frauen ermutigen, sich bei Problemen Hilfe zu holen. Doch Schwarz-Blau sind anderer Meinung und verweigern den Frauen in Niederösterreich ein umfassendes Mehrangebot für die Gesundheit.”, sagt Moser.

Antrag Frauengesundheitsberatung