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am 8. Mai 2014

Bürgerinitiativen für Madeleine Petrovic

Die Redaktion - „Toi, Toi, Toi Madeleine!“ Beim AKW Zwentendorf demonstrierten BürgerInnen ihre Unterstützung für die EU-Kandidatin Madeleine Petrovic

Madeleine mit Bürgerinitiative Zwentendorf
EU-Kandidatin Madeleine Petrovic mit den Vertretern der Bürgerinitiativen, LAbg Amrita Enzinger und Gemeinderätin Ulli Fischer

„Ohne die mutigen und entschlossenen Initiativen aus der Bevölkerung hätte Österreich heute ein gefährliches Atomkraftwerk. Ohne den Widerstand des Volkes wären die letzten Donauauen östlich von Wien verschwunden, hätte die Gentechnik unsere Felder verunreinigt und wären viele Naturlandschaften, Schutzgebiete und Rückzugsräume für seltenen Tier- und Pflanzenarten lange schon ruiniert. Für unsere Lebensqualität sind die betroffenen Menschen vor Ort die besten ExpertInnen.“, so Madeleine Petrovic in Anwesenheit von Bürgerinitiativen heute in Zwentendorf.

„Ich will im Europäischen Parlament dafür sorgen, dass Bürgerinitiativen nicht nur gebührend gehört werden, sondern, dass sie Zugang zu ihrem Recht erhalten“
Madeleine Petrovic

Die Wertschätzung für das Engagement von Bürgerinitiativen (BI) drückt Madeleine Petrovic seit Jahrzenten nicht nur in Worten aus, sondern auch in Taten.

Deswegen war es für VertreterInnen der BI Kontra-Logistikzentrum Ebergassing, des Vereins „Lebenswertes Traisental“, der BI „Lebenswertes Paudorf“ aus dem Dunkelsteinerwald und der BI Pfaffenberg aus Bad Deutsch Altenburg selbstverständlich Madeleine Petrovic nun in ihrem Vorzugsstimmenwahlkampf für ein EU-Mandat zu unterstützen, „und für dieses Vertrauen bedanke ich mich“, so Petrovic.

„Madeleine Petrovic hat uns mit ihrem Fachwissen viel geholfen. Jetzt wünschen wir uns, dass sie uns auf europäischer Ebene hilft, die geplante S34 zu verhindern. Madeleine ist unser Gegengewicht zu den verfahrenen, packelnden Parteistrukturen in Österreich und Garant für nachhaltige, zukunftsweisende Projekte. Toi, Toi, Toi Madeleine“, so Franz Bertl, Sprecher des Vereins „Lebenswertes Traisental“, der sich für eine moderne Verkehrslösung mit Einsatz von Öffis statt der geplanten Schnellstraße S34 im Raum St. Pölten stark macht.

„Madeleine Petrovic hat die Erfahrung und die Persönlichkeit, um als Lobbyistin von BürgerInnen und NGOs in Brüssel etwas zu bewegen. Sie war immer für uns da – jetzt sind wir für sie da“
Gerald Putz von der BI Pfaffenberg

„Madeleine ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass wir den Steinbruch in Hörfarthgraben verhindern konnten. Mit einem weinenden und lachenden Auge sehen wir ihren Vorzugsstimmenwahlkampf für die EU-Wahl. Weinend, weil sie eine Politikerin ist, die auch außerhalb von Wahlzeiten mit uns Seite an Seite demonstriert hat. Sie war bei all unseren Aktivitäten mit dabei. Lachend, weil wir hoffen, dass Madeleine im Europaparlament unsere Interessen genauso vertritt wie hier in Österreich. Sie wird sich für Natura 2000-Gebiete noch stärker machen. Dafür wünschen wir ihr alles Gute!“, so Wolfgang Janisch, Sprecher der BI „Lebenswertes Paudorf“, und Walter Kosar von den Freunden und FreundInnen des Dunkelsteinerwalds, die noch auf Lösungen gegen Staub- und Lärmbelästigung durch den Asamer-Steinbruch in Meidling im Thale drängen.

„Frau Dr. Petrovic hat uns schon zu Beginn unserer Tätigkeit in der Bürgerinitiative nach Kräften unterstützt und auch öffentlich dazu Stellung genommen, dass der Standort Ebergassing für das riesige Logistikzentrum von SPAR nicht geeignet ist. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir mit Madeleine Petrovic eine Vertrauensperson in der EU hätten, da wir im Zuge unserer Bürgerinitiative immer wieder auf die eigenartige nationale Umsetzung von europarechtlichen Vorgaben gestoßen sind. Freilich meist zu Lasten der Rechte der Bürgerinteressen für ein nachhaltig lebenswertes Lebensumfeld. Ein großer Wunsch von uns ist, auf europäischer Ebene dafür zu sorgen, dass den Bürgerinitiativen Möglichkeiten gegeben werden, um bei unrechtmäßigen Entscheidungen der Behörde rechtswirksam Einspruch erheben zu können“, so Dr. Reinhard Ertl von der BI Kontra Logistikzentrum Ebergassing, der persönlich nicht anwesend sein konnte, aber diese Zeilen schickte.

„Der Schutz von Lebensräumen und der Gesundheit hat für uns höchste Priorität. Das ist ein gemeinsames Ziel, das uns anspornt, eng zusammenzuarbeiten. Diese Zusammenarbeit zwischen Politik und BürgerInnen wünsche ich mir auf allen Ebenen. Ich will eine Politik, die auf einflussreiche Lobbys und Wünsche der mächtigen Konzerne verzichten kann und mehr auf die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger hört“, so Madeleine Petrovic gerührt und motiviert von der großartigen Unterstützung aus der Bevölkerung.

Sie weiß: „Eine Wirtschaft, die nicht mit der Bevölkerung plant und arbeitet, ist eine Misswirtschaft. Ich habe viel Erfahrung darin, wie sich die Bevölkerung auch gegen mächtige Lobbys durchsetzen kann und ich will diese Erfahrung für die österreichischen Bürgerinitiativen einsetzen. Ich kann es und ich will es“, so unsere EU-Kandidatin abschließend.