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am 21. Mai

ÖVP verweigert den Niederösterreicher*innen die Teilnahme an der grenzüberschreitenden UVP zum AKW Krško

Die Redaktion - Helga Krismer: „Mikl-Leitner und Pernkopf müssen Stellungnahme für Niederösterreich abgeben“

"230km südlich von Niederösterreich, liegt mitten im Erdbebengebiet ein Atomkraftkraftwerk: Das slowenische Atomkraftwerk Krško, das seit 40 Jahren in Betrieb ist. Dessen Betreiber wollen den Betrieb bis 2043 verlängern. Schon 2004 wurde im Zuge seismologischer Untersuchungen darauf hingewiesen, dass Bauweise und Technik des Atomkraftwerkes nicht für das tatsächliche Erdbebenrisiko am Standort ausgelegt ist. Ebenso gibt es eine lange Liste von Störfällen und technischen Probleme, die das Kraftwerk zu einer großen Gefahr für Österreich mache. Daher fordern wir ein klares Signal via Landtag von der NÖ Landesregierung sich im Zuge der grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeit zu beteiligen und sich gegen die geplante Betriebsverlängerung auszusprechen“, so unsere Landessprecherin Helga Krismer. Weiters wollen die Grünen die Klärung für ein geologisches Endlager in Slowenien und Kroatien.
 
„Wir fordern zum Schutz der niederösterreichischen Bevölkerung – und als Lehre aus Atomkatastrophen – dass LH Mikl-Leitner und LH-Stv. Pernkopf alle rechtliche und politische Mittel gegen eine Laufzeitverlängerung ausspricht. Doch einzig alleine die Mehrheitspartei ÖVP spricht sich gegen ein klares NEIN zum AKW Krsko aus und hält damit an dieser Hochrisikotechnologie fest. Das Festhalten der ÖVP NÖ an der Atomkraft beschleunigt die Klimakatastrophe, anstatt sie aufzuhalten. Niederösterreich vergibt seine Chance sich an der grenzüberschreitenden UVP zu beteiligen und anstatt Sonntagsreden von Landeshauptfrau-Stv. Stephan Pernkopf hätten man sich Nägel mit Köpfen gegen das AKW Krško gewünscht“, so Helga Krismer.  ​

Sag nein zum AKW Paks.
Helga Krismer vorm AKW Mochovce (2011)

Antrag AKW Krsko