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am 4. März

Wir fordern Ethik-Unterricht für alle

Die Redaktion - Ethik-Unterricht soll Raum für Diskussionen aller Konfessionen bieten

Wir erneuern unsere Forderung nach einem Ethik-Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler. Die Pläne der Bundesregierung sehen diesen nur für jene vor, die sich vom konfessionellen Religionsunterricht abmelden. Georg Ecker, unser Bildungssprecher, sieht das kritisch: „Der Ethik-Unterricht ist der richtige Rahmen für eine kritische Auseinandersetzung mit allen Religionen. Daher sollte dieser auch von allen Schülerinnen und Schülern besucht werden“. Konfessioneller Religionsunterricht könnte in diesem Modell weiterhin freiwillig angeboten werden.

Der Ethik-Unterricht bietet auch den richtigen Rahmen, um sich mit gesellschaftlichen Themen wie der Stellung der Frau in der Gesellschaft, Gewalt bis hin zu Gentechnik und Todesstrafe kritisch und unter Anleitung auseinanderzusetzen. „Der Ethikunterricht leistet nachweislich einen wertvollen Beitrag zur Integration, indem sich Kinder und Jugendliche auf Augenhöhe begegnen und lernen, andere Kulturen, Religionen und Traditionen zu akzeptieren und zu respektieren“, sagt Ecker. Dies wäre heute nötiger denn je.