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am 14. Juni

Wann bekennt sich das Land NÖ endlich zur Kinderbetreuung?

Die Redaktion - ÖVP NÖ lehnt unseren Antrag zum Ausbau der Nachmittagsbetreuung und durchgängige Sommerbetreuung in den Kindergärten ab.

Der Voranschlag 2019 des Landes NÖ bedeutet für die Familien in Niederösterreich deutliche Kürzungen im Bereich der Kinderbetreuung von knapp 20 Millionen Euro.

Unser Bildungssprecher und Landtagsabgeordneter Georg Ecker kritisiert diese Kürzungen massiv: "Eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung ist die Voraussetzung für eine moderne Familienpolitik in Niederösterreich. In manchen niederösterreichischen Schulen mangelt es in der schulischen Nachmittagsbetreuung an fachlich ausgebildetem Personal. Das NÖ Pflichtschulgesetz muss daher entsprechend geändert werden, um Mindeststandards für die Ausbildung von Betreuungspersonen festzuschreiben. Ein weiteres Problem sind die hohen Schließzeiten der Kindergärten in Niederösterreich. Diese Nichtverfügbarkeit von Betreuung in den Kindergärten stellt unsere berufstätigen Eltern vor Herausforderungen. Nicht alle Eltern können sich genau in diesen Wochen und in dieser Zeitspanne Urlaub nehmen, nicht alle haben Familienangehörige, die sich um die Kinder kümmern.“

Daher stellen wir in der Budgetsitzung des Landtages eine Resolution um die Kinderbetreuung um Maßnahmen, wie durchgängige Betreuungsmöglichkeit in den Sommermonaten, den Ausbau von schulischer Nachmittagsbetreuung und Mindeststandard für die Ausbildung von Betreuungspersonen umzusetzen.

Der Antrag der Grünen NÖ wurde von ÖVP und FPÖ abgelehnt. „Schwarz-Rot-Blau bedeutet mit seinem Rückschrittsbudget nur Kürzungen auf den Rücken der Familien und gerade die ÖVP NÖ schwingt nur Reden, betreibt aber gleichzeitig eine ´Frauen hinter den Herd´-Politik“, schließt Georg Ecker ab.