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am 19. September

Bodenversiegelung am Beispiel Opponitz (Bezirk Amstetten) ist Schildbürgerstreich des Monats

Die Redaktion - Klimakrise braucht neue Entscheidungsmöglichkeiten

„Die Klimakrise hat uns gefangen, weil wir in einem umweltfeindlichen System Interessenskonflikte zu Lasten der Umwelt treffen“, so unsere Landessprecherin, Helga Krismer, bei ihrem Besuch in Opponitz auf Einladung von Bürgern.

„Es ist nicht einfach, Bürgern zu erklären, warum Wirtschaft und Bürgermeister Getriebene sind und Bodenverbrauch und -versiegelung Teil des Systems ist. Bürgermeister wollen Kommunalsteuer als Einnahme, die Region möchte gegen Absiedelung agieren, der Betrieb will mehr Gewinn erzielen und und und. Daher brauchen wir gegen die Klimakrise ein neues System für neue Entscheidungen auf allen Ebenen, um aus diesen Zwängen raus zu kommen. Raumordnungspolitik ist nur ein Teil der zu ändernden Bereiche“, so Helga Krismer.

In der Region erweitert Waidhofen gerade die gewerblich nutzbaren Flächen um 6 Hektar. „Mit dem Auflassen der Ybbstalbahn wurde ein Bock geschossen. Intakte Bahn-Infrastruktur ist das Rückgrat in einer Region. Da die ÖVP meint, dass Radeln statt Bahnfahren etwas mit Hausverstand zu tun hat, muss ich antworten: Hausverstand braucht es beim Umgang mit Grünland“, kommentiert Helga Krismer unseren Schildbürgerstreich mit dem Titel „Grünland. Hausverstand“ abschließend.