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Mo, 15.03.2010

Autor

Helga Krismer

04.02.2010 13:07

Bilanzfälschung bei Hypo Investmentbank NÖ?

Ausgangspunkt für die Diskussion rund um die Hypo NÖ war eine Vor-Ort-Prüfung der Notenbank Ende 2009.

Dabei wurden komplizierte Finanztransaktionen im Zusammenhang mit dem An- und Verkauf von Anleihen festgestellt, die den Prüfern ins Auge stachen. Daraufhin hat die Finanzmarktaufsicht (FMA) den Vor-Ort-Bericht an die Staatsanwaltschaft übermittelt.

Ein Sprecher der Hypo bestätigte am Mittwoch der APA einen Vorab-Bericht des "WirtschaftsBlatt" (Donnerstagausgabe).

Während der Banksprecher am Nachmittag von einer "Bilanzierungsdiskussion mit der FMA" spricht, schreibt das Blatt von einem "Bilanzierungsproblem" von 5 Mio. Euro aus einem Anleihedeal für die Bilanz 2008.

Für die Grüne Finanzsprecherin Helga Krismer steht außer Streit: "Eine Landesbank hat politisch Verantwortliche. Ich verlange von LH-Stv. Sobotka klare Darstellung der, an die Staatsanwaltschaft übermittelten, Sachverhaltsdarstellung gemeinsam mit dem Vorstand!"

Für Krismer kann es nicht angehen, dass die Hypo Investmentbank von "Bilanzierungsdiskussion" spricht und so tut, als wären 5 Mio. Euro nichts. "Hier agieren offensichtlich überhebliche und realitätsferne Banker! 5 Mio Euro sind viel für das Land und seine Menschen. Ich akzeptiere derartige Aussagen in schwierigen Zeiten für viele NÖ Familien  - wie wir sie derzeit haben -  in keinster Weise. Diese Banker gehören in die Realität zurück geholt", so Krismer bestimmt.

Für die grüne Finanzsprecherin im NÖ Landtag ist es keineswegs damit getan, dass zwei MitarbeiterInnen aus dem Treasury ihren Job los sind. "Hier hat ja offensichtlich auch die interne Revision versagt. Das muss Konsequenzen haben, Herr LH-Stv. Sobotka", so Krismer.





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